Problem: Anna, 33 Jahre alt und beruflich Zahnärztin, lebt seit ihrem 6. Lebensjahr mit Misophonie. Die Störung hat sie in Schule, Studium und im Alltag stark belastet. Treffen mit Freunden waren für sie zwar möglich, aber innerlich extrem anstrengend. Sie fühlte sich oft verzweifelt, allein gelassen und unverstanden. Trotz zahlreicher Coachings und persönlicher Weiterentwicklung blieb die Misophonie bestehen und war ein dauerhafter, schwerer Ballast.
Lösung: Einige Trigger sind komplett verschwunden, andere deutlich abgemildert. Sie hat gelernt, souverän damit umzugehen, sich nicht mehr dafür zu schämen und offen über Misophonie zu sprechen. Selbst wenn sie getriggert wird, weiß sie heute genau, was sie tun kann, damit es ihr schnell wieder besser geht. Anna ist überrascht und dankbar, dass es tatsächlich funktioniert hat – und empfiehlt die Zusammenarbeit jedem Betroffenen sowie besonders Eltern von Kindern mit Misophonie, damit diese frühzeitig Hilfe bekommen.